Fachbegriffe Lexikon Permeation

Permeation Den Durchgang eines Gases durch einen Probekörper nennt man Permeation. Sie vollzieht sich in drei Schritten: Lösung des Gases im Probekörper Diffusion des gelösten Gases durch den Probekörper Verdampfung des Gases aus dem Probekörper Der Permeationskoeffizient Q in m/(s Pa) ist eine Stoffkonstante, die angibt, welches Gasvolumen bei einer gegebenen Partialdruckdifferenz in einer bestimmten Zeit durch einen Probekörper bekannter Fläche und Dicke hindurchtritt. Er ist abhängig von der Temperatur und wird nach DIN 53536 ermittelt. Platzdruck Der Platzdruck ist der Druck, der das Platzen und somit die Zerstörung des Schlauches verursacht. Prüfdruck Prüfdruck nennt man den Druck, mit dem der Schlauch vor Inbetriebnahme geprüft wird. Quellung Aufnahme von flüssigen und gasförmigen Stoffen in Feststoffe, ohne dass zwischen diesen eine chemische Reaktion abläuft. Die Folgen sind eine Volumen- und Gewichtszunahme in Verbindung mit einer entsprechenden Abnahme der mechanischen Werte. Nach Abdampfen des eingedrungenen Stoffes und dem damit verbundenen Rückgang der Quellung werden die ursprünglichen Eigenschaften des Produktes fast wieder erreicht. Die Quellung ist damit ein reversibler Vorgang. Sicherheitsfaktor Bezeichnet das Verhältnis zwischen Betriebsdruck (BD) und Platzdruck (PD). Kann je nach Norm und Schlauchtyp unterschiedlich sein Scheiteldruckfestigkeit Widerstand gegen Zusammendrücken von Saug- und Druckschläuchen durch äußere, im Scheitel aufgebrachte Last. 212 Technischer Anhang Fachbegriffe Lexikon P S Q